Der Cross Innovation Hub wird mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) co-finanziert.

Cross Innovation Hub und Bezirk Hamburg-Mitte entwickeln Maßnahmenkatalog für die Zukunft

Mehr Publikum für die Hamburger Wochenmärkte: Dieser Maßnahmenkatalog soll helfen

Der Cross Innovation Hub der Hamburg Kreativ Gesellschaft und der Bezirk Hamburg-Mitte haben gemeinsam mit dem Ausschuss für Wochenmärkte und dem Landesverband des Ambulanten Gewerbes und der Schausteller Hamburg e.V. (LAGS) einen Maßnahmenkatalog entwickelt. Daraus leiten sich rund 40 Handlungsempfehlungen ab, wie die Wochenmärkte des Bezirks Hamburg-Mitte attraktiver werden können.

Wie sehen unsere Wochenmärkte in der Zukunft aus?

Mit dem Ziel, die Wochenmärkte wirtschaftlicher und zukunftsfähiger zu machen, beauftragte der Bezirk Hamburg-Mitte den Cross Innovation Hub mit der Durchführung eines Cross Innovation Prozesses. Unter dem Titel „Wochenmärkte der Zukunft“ wurde ein interdisziplinäres Projektteam gegründet. Beteiligt waren Vertreter*innen aus dem Cross Innovation Hub, dem Ausschuss für Wochenmärkte, dem Bezirk Hamburg-Mitte sowie dem LAGS als Interessenvertretung der Händlerinnen und Händler. Die vier Kreativen Melanie Obrist, Ralf Harder, Jessica Louis und Simone Wendel unterstützten das Projektteam mit innovativen Ansätzen und ihrer Kompetenz der offenen Ideenentwicklung.

Brutal lokal – Ein Maßnahmenkatalog für die Zukunft

Das Ergebnis der Projektarbeit ist ein Maßnahmenkatalog mit rund 40 Handlungsempfehlungen, wie die Wochenmärkte mehr Publikum erreichen. Diese betrachten die Märkte nicht nur als reinen Handelsort, sondern auch als sozialen und kulturellen Treffpunkt.

  • So könnten beispielsweise Abendmärkte mit neuen Uhrzeiten im Feierabend von 16:00 - 21:00 Uhr eine neue Zielgruppe erschließen, die sonst reguläre Supermärkte besucht.
  • Eine weitere Idee ist ein immer wechselnder Probierstand, für den keine Standmiete erhoben wird. Der Probierstand gibt allen Hamburgerinnen und Hamburgern die Möglichkeit, sich als Händler*in auszuprobieren – ganz ohne Markterfahrung. Damit schaffen es lokale Produkte unkompliziert auf den Wochenmarkt und sorgen gleichzeitig für mehr Abwechslung im Angebot.
  • Aktuell informieren drei verschiedene Webseiten über die Wochenmärkte in Hamburg. Mit der Maßnahme einer einheitlichen Webseite kann ein geschlossenes und wiedererkennbares Auftreten der Märkte ermöglicht werden. Besucher*innen erhalten dadurch alle wichtigen Informationen direkt auf einen Blick.

Maßnahmenkatalog liegen Erkenntnisse aus Umfrage zugrunde

Mit ihrer Grundidee von regionaler, qualitativer und nachhaltiger Versorgung müssten Wochenmärkte mehr denn je den Nerv der Zeit treffen. Der Bezirk Hamburg-Mitte verzeichnet seit einigen Jahren jedoch einen gegensätzlichen Trend. Immer weniger Besucher*innen und Händler*innen kommen auf die Märkte. Um die rückläufigen Zahlen näher zu untersuchen, starteten der Bezirk und der Cross Innovation Hub zu Beginn der Projektarbeit eine nicht repräsentative Umfrage unter Besucher*innen, Nicht-Besucher*innen und Händler*innen.

Daraus geht hervor, dass die Bekanntheit der Wochenmärkte gering ist. Unter den 676 befragten Nicht-Besucher*innen geben 40 Prozent an, den Wochenmarkt in ihrem Stadtteil nicht zu kennen. Verbesserungspotenzial sehen die Befragten vor allem in der Kommunikation des Bezirks über Instagram oder die Webseite. Bei den 741 befragten Besucher*innen wird insbesondere der Wunsch nach mehr Regionalität und Bioprodukten geäußert. Die Umfrage bezieht alle neun Märkte des Bezirks Hamburg-Mitte mit ein. Insgesamt wurden 1480 Personen befragt.

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