Auf den Punkt: Die Hamburg Kreativ Gesellschaft

Die Hamburg Kreativ Gesellschaft versteht sich als Dienstleisterin für die gesamte Hamburger Kreativwirtschaft – für Kunstschaffende, Designer/innen, Musiker/innen oder die Kreativen in der Werbe- und Medienbranche, für die zahlreichen Soloselbstständigen ebenso wie für die großen und namhaften Unternehmen, die in Hamburg ansässig sind. Wirtschaftsförderung für eine so heterogene Branche zu betreiben, erfordert eine intensive Kenntnis über die spezifischen Bedarfe der unterschiedlichen Akteur/innen und der einzelnen Teilmärkte, in denen diese aktiv sind.
Seit Beginn unserer Tätigkeit im Jahr 2010 setzen wir uns täglich mit den Herausforderungen unserer Akteur/innen auseinander und entwickeln im Austausch und auf Augenhöhe maßgeschneiderte Angebote in den Bereichen Beratung und Qualifizierung, Immobilien sowie Innovation. Erweitert wird das Leistungsspektrum seit Kurzem durch die Teilmarkt- und Standortinitiativen.

Beratung & Qualifizierung

In unserer kostenfreien Portfolioberatung erhalten Berufstarter/innen konstruktives Feedback zum eigenen Portfolio. Beraten werden sie von erfahrenen Expert/innen aus Verlagen, Unternehmen und Agenturen.

Unsere Qualifizierungs- und Beratungsangebote sind optimal aufeinander abgestimmt und hilfreich in allen Phasen der Berufstätigkeit – vom Einstieg über Auf- und Ausbau einer Selbstständigkeit bis hin zu Wachstum und Innovationsentwicklung. Studierende, Berufsfachschüler/innen und Absolvent/innen von kreativen Ausbildungs- und Studiengängen unterstützen wir bereits auf ihrem Weg in den Arbeitsmarkt: In der wöchentlichen Vortragsreihe Butter bei die Fische werden grundlegende ökonomische Kompetenzen vermittelt und Fragen zur Selbstständigkeit in der Kreativwirtschaft beantwortet.

Mit Formaten wie dem Portfolio-Slam, dem Media Innovation Buzz oder der Stippvisite begegnen wir dem Mangel an Nachwuchskräften und bringen junge Kreative mit potenziellen Arbeitgeber/innen zusammen. Dabei erhalten Studierende und Absolvent/innen exklusive Einblicke in den Alltag der vielfältigen Jobprofile in der Kreativwirtschaft.

Mit unseren unterschiedlichen Beratungsformaten bieten wir des Weiteren Informationen zu Gründungsfragen und schaffen Orientierung für alle, die sich in der Kreativwirtschaft selbstständig machen – individuell oder in kleiner Runde, telefonisch oder persönlich. Die wöchentlichen Workshops in intensiven Kleingruppen behandeln verschiedenste unternehmerische Kompetenzbereiche und sind speziell auf die Bedarfslagen von Kreativen ausgerichtet.

Mit dem Coach- und Expertenpool stellen wir zudem prozessbegleitende Coachings zur Förderung der unternehmerischen Entwicklung zur Verfügung. Der regelmäßig stattfindende Crowdfunding Club vermittelt das zur Vorbereitung und Durchführung von Crowdfunding-Kampagnen notwendige Wissen. Der webbasierte Finanzierungsfinder ist ein aktueller Wegweiser durch den Finanzierungsdschungel in Land und Bund. Wir kennen alle Mechanismen und Akteure der Hamburger Förderlandschaft und lotsen unsere Klientel persönlich zur richtigen Stelle.

Immobilien

Wir vermitteln und vermieten Arbeits-, Austellungs- sowie Atelierflächen an Kreativschaffende in Hamburg.

Mit zahlreichen Strategien erschließen und sichern wir Räume, die wir für kreativwirtschaftliche Nutzung bereitstellen. In unserer digitalen Immobiliendatenbank bündeln wir verfügbare Raumangebote – jene, die wir selbst verwalten, die, die uns von Dritten übermittelt werden und solche, die direkt von Anbieter/innen in die Datenbank eingestellt werden. Die Immobiliendatenbank ist in Hamburg zu einem wertvollen Knotenpunkt für Raumsuchende wie auch Raumanbietende in der Kreativwirtschaft geworden. Daneben vermitteln wir täglich Raumanfragen „von Hand“ – persönlich, telefonisch oder per E-Mail. Als Intermediär stehen wir laufend mit öffentlichen und privaten Akteuren der Immobilienwirtschaft in Kontakt. Wir mieten Flächen an, um sie an Kreativschaffende langfristig oder im Rahmen von Zwischennutzungen kurz- bis mittelfristig unterzuvermieten. In den Objekten entstehen in der Folge Büros, Ateliers, Werkstätten, Ton-, Foto- oder Filmstudios, Clubs, Probebühnen oder branchenspezifische Coworkingspaces. Einige unserer Räume und Industriehallen stellen wir unserer Klientel tage- bis wochenweise zu günstigen Konditionen zur Verfügung – z.B. für Videodrehs, Fotoshootings, Aufbauten von Skulpturen und Kulissen oder für Ausstellungen.

Aufgrund unserer nunmehr zehnjährigen Erfahrung in der Entwicklung kreativer Räume und der daraus hervorgehenden Kompetenz werden wir zunehmend auch für die perspektivische Nutzung von Immobilien, Arealen und Stadträumen zu Rate gezogen oder aktiv involviert – so geschehen am Hochwasserbassin in Hammerbrook, im Speicher M28 in der Speicherstadt, im Oberhafen oder am Diebsteich.

Teilmarkt- und Standortinitiativen

designxport hat sich zum Ziel gesetzt, den Austausch und die Zusammenarbeit innerhalb der Hamburger Designbranche zu fördern.

Mit unseren Initiativen nextMedia.Hamburg, designxport und gamecity:Hamburg adressieren wir drei der ökonomisch stärksten Teilmärkte in Hamburg.

nextMedia.Hamburg ist die Standortinitiative für die Hamburger Medien- und Digitalbranche. Mit Formaten wie dem MEDIA LIFT Inkubator oder dem Prototyping Lab unterstützt nextMedia eine innovationsorientierte Zusammenarbeit zwischen Medien- und Digitalunternehmen, Hochschulen, ihren Studierenden sowie engagierten Treibern. Das Ziel dieser Aktivitäten ist es, Hamburgs Spitzenposition als Medien- und Digitalstandort auszubauen.

gamecity:Hamburg bietet als einzige Standortinitiative der Spieleindustrie in Deutschland gleichermaßen Netzwerkaktivitäten, Serviceangebote und finanzielle Förderung. Die Aktivitäten der Initiative zielen darauf ab, das Potential der Hamburger Gameswirtschaft zu stärken und die Stadt als einen der führenden Standorte für die Branche zu verankern.

Mit designxport stehen wir derzeit vor einer Neuausrichtung – einerseits für die inhaltliche Ausgestaltung der Teilmarktinitiative, andererseits für den physischen Raum in der HafenCity. Schon heute werden in vielen Innovationsprozessen Methoden angewandt, die ursprünglich von Designer/innen entwickelt wurden. Wir sehen darin eine große Chance für die Designbranche, ihr Selbstverständnis neu zu definieren und somit auch neue Aufgaben zu übernehmen, die vielmehr in der Prozess- als in der Produktgestaltung liegen. Mit zeitgemäßen Formaten diesen Wandel zu begleiten und immer wieder Impulse zu setzen, wird dabei unsere Aufgabe sein – um auch auf nationaler Ebene eine gewisse Vorreiterrolle in der innovativen Designförderung zu übernehmen. Derweil bilden unsere Veranstaltungen und Formate im Bereich der Innovation, die wir bereits im vergangenen Jahr in den Räumlichkeiten von designxport umgesetzt haben, eine kongeniale Ergänzung der Neuausrichtung.

Innovation

Mit diversen Angeboten und Formaten fördern wir die (Weiter-)Entwicklung innovativer Geschäftskonzepte.

Die Beschäftigung mit Innovation ist in der Kreativwirtschaftsförderung mindestens in zwei Richtungen von größter Relevanz. Zum einen stehen alle Akteur/innen der Kreativwirtschaft vor der Frage, wie sie ihre Geschäftsmodelle ins Digitale bringen oder neue digitale Erlösmodelle entwickeln. Mit den radikalen Veränderungen in der Musikwirtschaft, in der das Verschwinden physischer Tonträger die gesamte bestehende Wertschöpfungskette ins Wanken brachte und durch völlig neue Mechanismen ersetzte, wurden diese Herausforderungen manifest. Mittlerweile gelten sie längst für große Teile der Kreativwirtschaft. Seit einigen Jahren erleben wir, wie der Pressemarkt durchgeschüttelt wird (und welche Auswirkungen das auf veröffentlichte Kommunikation hat). Film, Design, Werbung – selbst Architektur und die Künste – erleben grundlegende Veränderungen bei den Rahmenbedingungen ihrer Aktivitäten und Geschäftsmodelle. nextMedia und zukünftig auch designxport sind deshalb vor allem darauf ausgerichtet, für die Hamburger Akteur/innen in ihren Segmenten Unterstützung für deren Digitalisierungsherausforderungen zu bieten. Mit dem MEDIA LIFT Inkubator oder Content Foresight haben wir operative Formate geschaffen, die die Entwicklung neuer Produkte, Prozesse und Geschäftsmodelle befördern. Gleichzeitig sind sie Labore und Schaufenster, die Perspektiven aufzeigen, Austausch befördern und Methoden etablieren. Music WorX, der Accelerator für Geschäftskonzepte an der Schnittstelle zwischen Musik und Digitalem, ist längst zu einem internationalen Erfolgsmodell geworden. Die Erkenntnisse, die wir aus MEDIA LIFT gezogen haben, werden dem neuen Games-Inkubator zu Gute kommen, der 2020 starten wird.

Die andere Ausrichtung der Innovationsförderung, mit der wir uns seit 2017 befassen, ist Innovation mit der Kreativwirtschaft. Grundlage und Ausgangspunkt bildet die These, dass die Kreativwirtschaft über Potentiale verfügt, die in anderen Wirtschaftszweigen innovationstreibend wirken können. Dahinter verbirgt sich die grundlegende Frage, ob bisher verfolgte Innovationsstrategien noch ausreichend sind, um den globalen Herausforderungen zu genügen. Mit dem Cross Innovation Hub verschaffen wir uns national und international einen Vorsprung beim Verständnis und bei der Anwendung von Cross Innovation, worunter wir die Zusammenarbeit von Kreativen und Akteur/innen anderer Wirtschaftszweige in der Frühphase von unternehmerischen Innovationsprozessen fassen. Nach den Erfahrungen der ersten Jahre mit dem Cross Innovation Hub empfehlen wir dringend, Innovationsstrategien um bestimmte Aspekte zu erweitern. Ein zu enger Innovationsbegriff und ein zu enger Fokus auf Naturwissenschaft, Technik, Forschung und Entwicklung, blendet bestimmte Innovationstreiber und -mechanismen aus. Durch die in Formaten wie dem Cross Innovation Lab, der Cross Innovation Class, Content Foresight oder dem Pop-up Office gesammelten Erfahrungen, erwarben wir Kompetenzen, die uns nicht nur in die Lage versetzen, hochkomplexe und wirksame Cross-Innovation-Methoden anzuwenden, sondern auch eine erhebliche Nachfrage bei den Unternehmen der Nicht-Kreativwirtschaft zu erzeugen – also ein vorhandenes Bedürfnis befriedigt. Unsere Partner verfolgen bereits eine erweiterte Innovationsstrategie: Sie wollen sämtliche Potentiale nutzen, um eigene Herausforderungen zu lösen und ihren Vorsprung auf dem Markt zu erhalten. Als Intermediär bieten wir dafür ein einmaliges Angebot.

Dass wir dabei auch das Ziel verfolgen, die Hamburger Kreativwirtschaft zu fördern, steht dazu in keinem Widerspruch – die Akteur/innen der Kreativwirtschaft stehen immer im Zentrum unserer Bemühungen. Grundsatz aller Cross-Innovation-Formate ist, dass sich die Partner/innen auf Augenhöhe begegnen und die Kreativen nicht als bloße Dienstleister/innen fungieren. Für die Kreativwirtschaft tun sich durch Cross Innovation völlig neue Geschäftsfelder auf, indem sie Innovationsprozesse gestalten und ihre Innovationspotentiale in Kooperationen nutzbar machen kann.

Neben den Angeboten, die unmittelbar auf Innovationen in der Kreativwirtschaft abzielen, stehen unsere zahlreichen Aktivitäten, die das mittelbar tun: Von der vielfältigen Aufbereitung von Informationen über Austauschformate bis hin zu den Immobilien, die wir erschließen und betreiben.

Vorwort

Eine Dekade Wandel

Fakten

Einblicke

Ausblick

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